Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Schneller als gedacht, ist auch Werner Stingl die Zeit davon gerannt. Mit ihm sind es nun zwei der Münchner Medizinjournalisten, die zumindest pro forma den Schritt in die Rente vollzogen haben. Wer noch und was der/die inzwischen als zweites Standbein Interessantes aufgezogen hat, verrät Stingl nicht. Aber vielleicht macht es ja der/diejenige mal selbst.
Rentnersein heißt bei beiden Betroffenen übrigens nicht, dass sie für medizinische Texte gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Aber deutlich selektiver. Eine Anfrage lohnt sich jedoch dennoch, da sie ja erstens die Selektionskriterien erfüllen könnte und zweitens auch noch jüngere Kollegen zur Stelle sind.
Aus akltuellem Anlass eine theoretische Erkenntnis und ein praktischer Tipp für alle Jüngeren: Die Zeit zwischen Arbeits- und Rentenbeginn fühlt sich im Vorblick mindestens zehn mal länger an als im Rückblick. Kurzfristig lohnender - vergesst nicht wieder, bis zum 31. Januar 2023 Eure VG-Wortmeldungen für 2022 abzugeben. Auch für Online-Texte, von denen die gleichen jedes Jahr immer wieder gemeldet werden können, solange sie im Meldejahr im Netz zu finden waren. Das damit erzielbare "Stundenhonorar" ist meist höher als für neu zu schreibende Texte.
Falls er vorher nicht doch noch was postet, wünscht Stingl schon jetzt allen, die ihn und/oder diese Seite kennen, im Namen aller Kollektivmitstreiter trotz kritischer Zeiten besinnliche Weihnachten, erholsame Feiertage und ein gesundes , erfreuliches Neues Jahr.

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Foto: Oliver Wanke

Birgit Matejka hat kürzlich einem dreitägigen Fortbildungskurs zum Thema Outdoor Video der Akademie der Bayerischen Presse teilgenommen: tolle Leute, beeindruckende Referenten (u.a. Andi Prielmaier, der Gründer des Bayerischen Outdoor Filmfestivals: https://www.expedition-erde.de/referenten/andreas-prielmaier/). Ich habe so viel gelernt und es war so inspirierend, sich mit Leuten austauschen zu können, die sich so für etwas begeistern können. Da wir nur fünf Teilnehmer waren, hatten wir fast eine 1 zu 1 Betreuung. Der Kurs war jeden Cent wert. Ich würde ihn jederzeit wieder buchen, auch wenn das Wetter am ersten Tag nicht mitgespielt hat und wir unsere ersten Drohnenshots in strömendem Regen machen musst und der Aufstieg zur Tölzer Hütte auch eher feucht ausfiel. Aber der Kursleiter Christoph Seidel hat heroisch einen Teil unseren Film-Equpments in einem Kinderanhänger nach oben geschoben und uns während des Aufstiegs mit Brezen bei Laune gehalten.

 Video: Christoph Seidl

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So langsam hängen Ralf Schlenger die Corona-Diskussionen aus dem Hals 'raus. Gibt's keine anderen Themen, die die Welt bewegen? Doch: Zumindest die diabetische Welt feiert 100 Jahre Insulin: Am 27. Juli 1921 gewannen Frederick Banting und Charles Best einen blutzuckersenkenden Extrakt aus der Bauchspeicheldrüse von Hunden. Doch die eigentliche Entdeckung des Hormons ist mindestens 27 Jahre älter als die Experimente der beiden Kanadier. Deren bemerkenswertes Verdienst war freilich die Freigabe ihres Insulinpatents, was der Welt in kürzester Zeit die erste Therapie des Diabetes schenkte. 100 Jahre später gibt es eine ganze Insulinfamilie, die das Leben vieler insulinpflichtiger Menschen besser und leichter gemacht hat. Und dennoch hat sich das Vermächtnis von Banting und Best nur halb erfüllt. ...Wie Insulin zum Medikament wurde, und weshalb sich die Insulinentdecker im Grabe umdrehen würden, erführen Sie von "Evergreening" der Insulinpatente, ist nachzulesen im Deutschen Ärzteblatt Nr. 29/30.

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