Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer Dr. Fabienne Hübener

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Die meisten Texte, die Werner Stingl für die Abendzeitung schreibt, werden von diesem Medium leider nicht online gestellt. Das übernimmt offensichtlich PressReader, allerdings auch nicht vollständig und immer wieder mal mit erheblichen Layoutschwächen, mit denen die AZ-Original-Versionen nicht behaftet sind. Manchmal wird, siehe etwa da, Stingl gar als Autor unterschlagen. Schade. Wer trotzdem mehr davon lesen möchte, klickt hier an.

Fabienne Hübener hat sich einen neuen Laptop zugelegt, so eine Art Porsche für den Tisch, und schaut gerade zu, wie die Daten der letzten fünfzehn Jahre in den neuen Computer trudeln. Das wird ein paar Tage dauern. Nicht mal ein Wohnungsumzug nimmt so viel Zeit in Anspruch. Diese ganze Datenlast, die man da mit sich rumschleppt ... Überhaupt, die ganzen Daten, die in den Clouds lagern. Man - äh, ich - müsste viel mehr löschen. Oder eine Datenputzhilfe engagieren. Ach, die guten alten Zeiten, in denen man sein ganzes Zeug auf einen Esel schnallen konnte und gut war´s.

 

Birgit Matejka ist gerade von ihrem neun tägigen Kreta-Urlaub zurück, in dem sie mal wieder die Gelegenheit hatte, exzessiv zu fotografieren. Nun liegen wieder viele Aufgaben vor ihr. Unter anderem wartet - neben dem normalen Tagesgeschäft - das Buch "Grafik und Gestaltung" darauf, von ihr gelesen zu werden. Sie hofft, dass Sie demnächst auch wieder etwas mehr Zeit für ihren Blog www.hallux-blog.de finden wird, der in letzter Zeit etwas brach lag.

Ralf Schlenger sinniert aktuell über die Sinnhaftigkeit von Leitlinien im Allgemeinen und der zum Kreuzschmerz im Besonderen. Je nach konsultiertem Expertenkreis ist sie die reine Lehre oder schlicht „die Pest“. Evidenz- oder Eminenzbasiert, das ist auch die Frage bei Empfehlungen zu ADHS. Das Glaubensthema hat RS gerade für die Deutscher Apotheker Zeitung abgearbeitet - buchstäblich -, nachdem ADHS aus Anlass einer Pressemitteilung der GEK in aller Munde war. Ohne verdaut zu werden. - Nun  erfreut sich der Autor an einem relativ komplikationsarmen Sujet wie Schnupfen beim Kleinkind. Zumal hier eigene Beobachtungen eingebracht werden können.

Ina Schicker widmet sich neben dem geschriebenen zunehmend auch der Kunst des gesprochenen Wortes. In ihren Kursen und Führungen über Heilpflanzen und Wildkräuter genießt sie den unmittelbaren Kontakt zu Menschen diesseits des Bildschirms und widmet sich mit Begeisterung der empirischen Erfahrungsmedizin am eigenen Leib. Das Experiment des heutigen Tages heißt "Wildsalat aus Rainkohl, Taubenkropf-Leimkraut, Giersch und zarten Blättchen der Bonsai-Ulme". Wer bezweifelt, dass dies praktisch gelebte Präventionsmedizin ist, dem sei die Lektüre der New York Times Sunday Review empfohlen...

Im Nachklang zum Kongress „Heilkraft der Alpen“ befasst sie sich intensiv mit der Bedeutung traditionellen europäischen Heilwissens für unsere Zeit und für eine moderne präventionsorientierte Ganzheitsmedizin. Tief beeindruckt ist sie von der Tatsache, dass Alpenbewohner möglicherweise schon lange vor den Chinesen das Prinzip der Akupunktur und Reflexzonentherapie kannten und angewandt haben, schon seit jeher zur Gesundheitspflege in Backöfen oder in Brechlbädern zur Flachsherstellung saunierten und über ein enormes Wissen nicht nur zu Heil- und essbaren Wildkräutern, sondern auch über antibiotisch wirksame Insekten oder heilkräftige Pilze verfügten. Angesichts der Tatsache, dass der Bewegungsradius von Kindern seit den 70er Jahren um 90% geschrumpft ist und inzwischen mehr Kinder sich dabei verletzen, weil sie aus dem Bett anstatt von einem Baum fallen, sieht sich Ina Schicker darin bestätigt, dass es dringend geboten ist, das Natur-Defizit-Syndrom (Nature Deficit Disorder) als eines der Hauptprobleme unserer Zeit ernst zu nehmen und mit naturpädagogischen Angeboten aktiv gegen zu steuern.

Das Multimedia-Team der Münchner Medizinjournalisten bietet jetzt übrigens neu die Erstellung von Videos im Bereich Medizin, Wissenschaft und Forschung an. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Hier ein Beispiel (in der Klinik) und noch ein Beispiel (auf der Messe). Und hier ein Beispiel für Text + Video.

Die Mü-lis schreiben seit 2017 regelmäßig für die Münchner Abendzeitung und freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit der AZ-Redaktion. Hier mal ein Beispiel.