Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer Dr. Fabienne Hübener

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache", soll der Qualitätsjournalist Hanns Joachim Friedrichs mal gesagt haben. Dass der es erstens so nicht gesagt und zweitens, wenn doch, es so nicht gemeint haben soll, wie es viele auslegen, ist z.B. hier nachzulesen. Werner Stingl freut diese Klarstellung, zumal er sich immer wieder mal mit einer Sache, über die er schreibt, gemein macht. So erinnert er jährlich in mindestens einem Artikel, dass verbrennungsmotorgetriebene Laubbläser, Laubsauger, Heckenscheren und Rasenkantentrimmer in Wohngebieten auch an Werktagen nur von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr betrieben werden dürfen, egal ob das Gerät in der Hand einer Privatperson, eines Hausmeisters oder eines Stadtbediensteten dröhnt. Damit aber nicht genug. Stingl gibt auch noch den Hausmeisterschreck und fordert jeden, der ihm zu Unzeiten über den Weg bläst und die ignorierte Botschaft womöglich nicht gelesen hat, nachdrücklich und penetrant auf, das zu tun. Für alle Kollegen, die die ohren- und nervenschützende Lärmvorschrift nicht kennen, hier eine kürzere und dort eine längere Version. Bei unbelehrbaren Lärmterroristen kann man übrigens über die Notrufnummer 110 Hilfe anfordern, so eine Auskunft der Pressestelle des Polizeipräsidiums München. 

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Foto: Birgit Matejka

 Birgit Matejka hat sich gerade mit dem Thema Hormonersatztherapie auseinandergesetzt und musste dabei einige ihrer gut gepflegten Vorurteile relativieren. Ansonsten steckt sie immer noch tief in der COPD und ist mit dem Erstellen von Patientenbroschüren beschäftigt. Da sie in den gesamten Erstellungsprozess involviert ist, kann sie dabei zusehen, wie das Baby langsam wächst.

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Fabienne Hübener hat sich mit Hingabe einer ihrer Lieblingsthemen gewidmet, lustvoll gender-kreativ getextet und freut sich auf das baldige Erscheinen des Beitrags in der Neuen Zürcher Zeitung. Der Titel "Unnützer Sport" wird vermutlich gekippt, ist aber auch irgendwie gut so. Aber ich bleibe dabei: Sport wird überbewertet. Das liegt an unserer gesellschaftlichen Grundhaltung (Wer sich nicht quält und schwitzt, ist selbst Schuld an seinen Erkrankungen) und den vielen Sportforschenden, die durchweg aus sportlichen Elternhäusern stammen und sich nicht vorstellen können, dass auch Action-Paiting, Free-Jazz und auf einem Baumstumpf sitzen die Gesundheit fördern können. Apropos, gibt es eine Studie, die den gesundheitsfördernden Aspekt von Sport direkt mit dem gesundheitsfördernden Aspekt anderer Seinszustände vergleicht? Nö. Und hier ist der Beitrag. (Ich wäre ja stolz, wenn das jetzt der erste gegenderte NZZ-Beitrag wäre. Ist er das?)

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Das Multimedia-Team der Münchner Medizinjournalisten bietet jetzt übrigens neu die Erstellung von Videos im Bereich Medizin, Wissenschaft und Forschung an. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Hier unser Vorstellungsvideo, hier ein Beispiel (in der Klinik) und noch ein Beispiel (auf der Messe). Und hier ein Beispiel für Text + Video.

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