Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer Dr. Fabienne Hübener

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

  

Birgit Matejka hatte neulich endlich die Gelgenheit eine Woche Urlaub zu machen, der erste nach Beginn des Lockdown. Von ihren Wandertouren hat sie zahlreiche Fotos mitgebracht, die sie nun bearbeitet und zu Kalendern und Fotobüchern verarbeitet. Arbeitsmäßig vertieft sie sich gerade in das Thema COPD: Entstehung, Ursachen, Komorbiditäten, Diagnose, Therapie ... das ganze Programm. Gerade hat sie sich zum Kurs Outdoorvideo der ABP auf der Stiealm angemeldet und hofft nun, dass es genug Teilnehmer geben wird. 

Werner Stingl fragt sich, wie es sein kann, dass man Schulkindern eine teilweise ganzschultägige Maskenpflicht verordnet, andererseits aber in keiner Weise sicher stellt, dass die Kinder ausschließlich auf gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüfte Standardware vor die Atemwege bekommen. Wer bei Maskenpflicht im Schulalltag A sagt, müsste auch B sagen und jeden Morgen eine frische solche Standardmaske, bezahlt aus dem Budget des Kultusministeriums, ausgeben. Anderenfalls ist zu befürchten, dass die Kinder, die jetzt schon kein gesundes Pausenbrot von zuhause mitbekommen, wochenlang durch den gleichen Keimlappen, aus dem womöglich auch noch bedenkliche Desinfektionsmittel und sonstige Schadstoffe ausdünsten, atmen.

Ansonsten macht Stingl vom 14.09. bis zum 28.09.20 Urlaub; reisewarnungsbedingt überwiegend daheim. Die in diese Zeit fallende Deadline wird allerdings rechtzeitig bedient, zumal die Texte bereits fertig sind.

Fabienne Hübener hat sich mit Hingabe einer ihrer Lieblingsthemen gewidmet, lustvoll gender-kreativ getextet und freut sich auf das baldige Erscheinen des Beitrags in der Neuen Zürcher Zeitung. Der Titel "Unnützer Sport" wird vermutlich gekippt, ist aber auch irgendwie gut so. Aber ich bleibe dabei: Sport wird überbewertet. Das liegt an unserer gesellschaftlichen Grundhaltung (Wer sich nicht quält und schwitzt, ist selbst Schuld an seinen Erkrankungen) und den vielen Sportforschenden, die durchweg aus sportlichen Elternhäusern stammen und sich nicht vorstellen können, dass auch Action-Paiting, Free-Jazz und auf einem Baumstumpf sitzen die Gesundheit fördern können. Apropos, gibt es eine Studie, die den gesundheitsfördernden Aspekt von Sport direkt mit dem gesundheitsfördernden Aspekt anderer Seinszustände vergleicht? Nö. Und hier ist der Beitrag. (Ich wäre ja stolz, wenn das jetzt der erste gegenderte NZZ-Beitrag wäre. Ist er das?)

Das Multimedia-Team der Münchner Medizinjournalisten bietet jetzt übrigens neu die Erstellung von Videos im Bereich Medizin, Wissenschaft und Forschung an. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Hier unser Vorstellungsvideo, hier ein Beispiel (in der Klinik) und noch ein Beispiel (auf der Messe). Und hier ein Beispiel für Text + Video.

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