Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer Dr. Fabienne Hübener

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Fabienne Hübener hat sich einen neuen Laptop zugelegt, so eine Art Porsche für den Tisch, und schaut gerade zu, wie die Daten der letzten fünfzehn Jahre in den neuen Computer trudeln. Das wird ein paar Tage dauern. Nicht mal ein Wohnungsumzug nimmt so viel Zeit in Anspruch. Diese ganze Datenlast, die man da mit sich rumschleppt ... Überhaupt, die ganzen Daten, die in den Clouds lagern. Man - äh, ich - müsste viel mehr löschen. Oder eine Datenputzhilfe engagieren. Ach, die guten alten Zeiten, in denen man sein ganzes Zeug auf einen Esel schnallen konnte und gut war´s.

 

Birgit Matejka genießt es nach den Feierlichkeiten zum 90igsten Geburtstag ihres Vaters - inklusive einer Fahrradrikscha-Fahrt mit dem Lederhosen Express. und einer fünftägigen Fahrradwanderung durch den Schwerzwald, bei der sie, gemeinsam mit ihren fünf Radelfreunden täglich 65 bis 70 km gestrampelt ist (mit Gepäck und ohne Motor), zumindest in der wenigen Freizeit etwas faul sein und auf dem Baldkon sitzend, ihre Nase mal wieder in ein Buch stecken zu dürfen. Das trägt den Titel: "Typografie und Layout". Ein Buch, das man jedem, der sich für diese Thema interessiert nur ans Herz legen kann.

Beruflich geht es bei ihr gerade turbulent zu, weil sie sich in ganz neue Bereiche einarbeiten muss, was aber gleichzeitig auch sehr spannend ist.

Daneben kämpft sie bei ihrem Blog www.hallux-post.de mit dem Thema SEO, das inzwischen sehr viel komplexer ist, als sie gedacht hat. Dazu neue Inhalte zu schreiben, bleibt ihr momentan leider keine Zeit.

Auch die Fotografie liegt momentan leider etwas brach. Dabei lagern noch so viele unentwickelte Fotos und ein paar Filmsequenzen auf ihrer Speicherkarte. Ach könnte der Tag nicht 48 h haben?

Ihr Fotokalender ist nun auch im Handel erhältlich, unter anderem bei Amazonhttps://www.amazon.de/Sehnsuchtsziel-Berge-Wandkalender-Gipfelst%C3%BCrmer-Monatskalender/dp/3671181990/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Birgit%2BMatejka&qid=1558518235&s=books&sr=1-1&th=1

und bei Hugendubelwww.hugendubel.de/de/advancedSearch?action=search&languageCode=&person=Birgit%20Matejka

Werner Stingl kann sich schwer von Altem trennen. Das wirft ihm auch seine Ehefrau schon lange vor, ohne zu bedenken, dass sie womöglich von dieser Schwäche profitiert. Aber schlechten Spaß beiseite: Hätte sein urtümlicher Kassettenrekorder, den er Aktentaschen füllend seit 1985 von Pressekonferenz zu Pressekonferenz schleppte und der bei jeder Flughafenkontrolle zum Sprengstofftest musste, nicht 2009 endgültig seinen Geist aufgegeben, hätte Stingl ihn wohl bis zur Rente benützt und nie erfahren, welche mehrfach bessere Aufnahmequalität und -kapazität ein streichholzschachtelgroßes Digitalgerät für 85 Euro bietet. Ähnlich dumm ist er mit seinem Nassrasierer verfahren, dessen Klingen vielleicht schon im Neandertal bekannt waren, die es neuerdings aber im Drogeriemarkt nebenan plötzlich nicht mehr gab. Stingl war gezwungen, ein neues Dreiklingensytem mit Schwingkopf zu erstehen. Der erste Test einfach eine Offenbarung: Wo es vorher rupfte, jetzt ein sanftes Gleiten, wo ehedem die Grenze zwischen Glattrasur und blutendem Hautschnitt sehr eng war, nun eine enorm vergrößerte rasiertechnische „therapeutische Breite". Stingl wird in sich gehen und prüfen, wo ihn sonst noch Altes zum eigenen Nachteil festnagelt.

Ralf Schlenger sinniert aktuell über die Sinnhaftigkeit von Leitlinien im Allgemeinen und der zum Kreuzschmerz im Besonderen. Je nach konsultiertem Expertenkreis ist sie die reine Lehre oder schlicht „die Pest“. Evidenz- oder Eminenzbasiert, das ist auch die Frage bei Empfehlungen zu ADHS. Das Glaubensthema hat RS gerade für die Deutscher Apotheker Zeitung abgearbeitet - buchstäblich -, nachdem ADHS aus Anlass einer Pressemitteilung der GEK in aller Munde war. Ohne verdaut zu werden. - Nun  erfreut sich der Autor an einem relativ komplikationsarmen Sujet wie Schnupfen beim Kleinkind. Zumal hier eigene Beobachtungen eingebracht werden können.

Ina Schicker widmet sich neben dem geschriebenen zunehmend auch der Kunst des gesprochenen Wortes. In ihren Kursen und Führungen über Heilpflanzen und Wildkräuter genießt sie den unmittelbaren Kontakt zu Menschen diesseits des Bildschirms und widmet sich mit Begeisterung der empirischen Erfahrungsmedizin am eigenen Leib. Das Experiment des heutigen Tages heißt "Wildsalat aus Rainkohl, Taubenkropf-Leimkraut, Giersch und zarten Blättchen der Bonsai-Ulme". Wer bezweifelt, dass dies praktisch gelebte Präventionsmedizin ist, dem sei die Lektüre der New York Times Sunday Review empfohlen...

Im Nachklang zum Kongress „Heilkraft der Alpen“ befasst sie sich intensiv mit der Bedeutung traditionellen europäischen Heilwissens für unsere Zeit und für eine moderne präventionsorientierte Ganzheitsmedizin. Tief beeindruckt ist sie von der Tatsache, dass Alpenbewohner möglicherweise schon lange vor den Chinesen das Prinzip der Akupunktur und Reflexzonentherapie kannten und angewandt haben, schon seit jeher zur Gesundheitspflege in Backöfen oder in Brechlbädern zur Flachsherstellung saunierten und über ein enormes Wissen nicht nur zu Heil- und essbaren Wildkräutern, sondern auch über antibiotisch wirksame Insekten oder heilkräftige Pilze verfügten. Angesichts der Tatsache, dass der Bewegungsradius von Kindern seit den 70er Jahren um 90% geschrumpft ist und inzwischen mehr Kinder sich dabei verletzen, weil sie aus dem Bett anstatt von einem Baum fallen, sieht sich Ina Schicker darin bestätigt, dass es dringend geboten ist, das Natur-Defizit-Syndrom (Nature Deficit Disorder) als eines der Hauptprobleme unserer Zeit ernst zu nehmen und mit naturpädagogischen Angeboten aktiv gegen zu steuern.

Das Multimedia-Team der Münchner Medizinjournalisten bietet jetzt übrigens neu die Erstellung von Videos im Bereich Medizin, Wissenschaft und Forschung an. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Hier ein Beispiel (in der Klinik) und noch ein Beispiel (auf der Messe). Und hier ein Beispiel für Text + Video.

Die Mü-lis schreiben seit 2017 regelmäßig für die Münchner Abendzeitung und freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit der AZ-Redaktion. Hier mal ein Beispiel.