Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Im alltäglichen Coronagrübeln kam Werner Stingl immer wieder mal der Gedanke, wie viele Menschen sich womöglich in einer unhygienischen Testsituation mit dem neuen Virus anstecken. Er fand dann diesen Gedanken aber immer als zu abwegig, um ihn journalistisch zu verfolgen. Wenn man aber inzwischen weiß, welche korrupten und kriminellen Gestalten sich am Testgeschehen auf fragwürdigste Arten und Weisen bereichert haben (und wie unfähig die Kontrollbehörden waren, dem Einhalt zu gebieten), wäre es der von der Schere in Stingls Kopf stets verworfene Gedanke womöglich doch einer gründlichen frühen Recherche wert gewesen; nicht zuletzt auch wegen des jetzt offensichtlich gewordenen Beifangpotenzials.

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Foto: Birgit Matejka

Birgit Matejka hat sich gerade mit dem Thema Hormonersatztherapie auseinandergesetzt und musste dabei einige ihrer gut gepflegten Vorurteile relativieren. Ansonsten steckt sie immer noch tief in der COPD und ist mit dem Erstellen von Patientenbroschüren beschäftigt. Da sie in den gesamten Erstellungsprozess involviert ist, kann sie dabei zusehen, wie das Baby langsam wächst.

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Antigentests auf Sars-CoV-2 zur Eigenanwendung sind in aller Munde. Beziehungsweise Nase, denn die ersten Laien-Testkits für einen nasalen Abstrich drängen seit Ende Februar 2021 auf den Markt. Ralf Schlenger beschäftigte sich für das Deutsche Ärzteblatt mit der Performance der Antigentests und staunte nicht schlecht: Die oft kritisierte, begrenzte Sensitivität spielt bei regelmäßig wiederholtem Testen keine Rolle. Wichtiger zum Screening auf Infektiosität ist die Spezifität und das Tempo – und da punkten alle sonderzugelassenen Testkits.