Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer Dr. Fabienne Hübener

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Das Multimedia-Team der Münchner Medizinjournalisten bietet jetzt neu die Erstellung von Videos im Bereich Medizin, Wissenschaft und Forschung an. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Hier ein Beispiel (in der Klinik) und noch ein Beispiel (auf der Messe). Und hier ein Beispiel für Text + Video.

Die Mü-lis schreiben übrigens seit 2017 regelmäßig für die Münchner Abendzeitung und freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit der AZ-Redaktion. Hier mal ein Beispiel.

Fabienne Hübener wundert sich, ob sich jemand wundert, warum die Mue-Meds so ganz ohne Sozialmedien-Kanäle auskommen. (Ok, Social Media klingt einfach besser.) Ganz einfach: Das ist Arbeit. Tägliche, konzeptgeleitete Arbeit. Und alle paar Monate steht die Analyse der Daten an. Auch, wenn wir es nicht für Mue-Med machen, das Wissen und die Erfahrung haben wir. Wenn Sie also einen Social Media Manager im Bereich Forschung, Wissenschaft, Medizin suchen, sind Sie bei uns auch richtig. 

Werner Stingl plädiert dafür, die Bundesregierung gemeinschaftlich zur orthopädischen Röntgenreihenuntersuchung zu schicken wg. Verdacht auf angeborene oder erworbene Rückgratlosigkeit. Warum? U.a. darum! Allein die Fähigkeit, zu stehen, ist übrigens kein Beweis, dass Merkel, Altmaier & Co doch Rückgrat haben müssen. Denn möglicherweise haben sie inzwischen eine so dicke Haut gegen Recht, Anstand und noch so berechtigte Kritik entwickelt, dass die wie ein entomologisches Außenskelett fungiert und ihren amorphen Inhalt bündig aufrecht hält.

 

Birgit Matejka beschäftigt sich aktuell mal wieder mit dem Knie, genauer gesagt, mit dem Thema Minikusriss. Außerdem befasst sie sich, als Mitglied des gut eingespielten Multi-Media-Teams, intensiv mit dem Drehen und Schneiden von Videos und freut sich schon auf den nächsten Drehtermin mit ihren Mitstreitern (siehe oben).

Ralf Schlenger sinniert aktuell über die Sinnhaftigkeit von Leitlinien im Allgemeinen und der zum Kreuzschmerz im Besonderen. Je nach konsultiertem Expertenkreis ist sie die reine Lehre oder schlicht „die Pest“. Evidenz- oder Eminenzbasiert, das ist auch die Frage bei Empfehlungen zu ADHS. Das Glaubensthema hat RS gerade für die Deutscher Apotheker Zeitung abgearbeitet - buchstäblich -, nachdem ADHS aus Anlass einer Pressemitteilung der GEK in aller Munde war. Ohne verdaut zu werden. - Nun  erfreut sich der Autor an einem relativ komplikationsarmen Sujet wie Schnupfen beim Kleinkind. Zumal hier eigene Beobachtungen eingebracht werden können.

Ina Schicker widmet sich neben dem geschriebenen zunehmend auch der Kunst des gesprochenen Wortes. In ihren Kursen und Führungen über Heilpflanzen und Wildkräuter genießt sie den unmittelbaren Kontakt zu Menschen diesseits des Bildschirms und widmet sich mit Begeisterung der empirischen Erfahrungsmedizin am eigenen Leib. Das Experiment des heutigen Tages heißt "Wildsalat aus Rainkohl, Taubenkropf-Leimkraut, Giersch und zarten Blättchen der Bonsai-Ulme". Wer bezweifelt, dass dies praktisch gelebte Präventionsmedizin ist, dem sei die Lektüre der New York Times Sunday Review empfohlen...

Im Nachklang zum Kongress „Heilkraft der Alpen“ befasst sie sich intensiv mit der Bedeutung traditionellen europäischen Heilwissens für unsere Zeit und für eine moderne präventionsorientierte Ganzheitsmedizin. Tief beeindruckt ist sie von der Tatsache, dass Alpenbewohner möglicherweise schon lange vor den Chinesen das Prinzip der Akupunktur und Reflexzonentherapie kannten und angewandt haben, schon seit jeher zur Gesundheitspflege in Backöfen oder in Brechlbädern zur Flachsherstellung saunierten und über ein enormes Wissen nicht nur zu Heil- und essbaren Wildkräutern, sondern auch über antibiotisch wirksame Insekten oder heilkräftige Pilze verfügten. Angesichts der Tatsache, dass der Bewegungsradius von Kindern seit den 70er Jahren um 90% geschrumpft ist und inzwischen mehr Kinder sich dabei verletzen, weil sie aus dem Bett anstatt von einem Baum fallen, sieht sich Ina Schicker darin bestätigt, dass es dringend geboten ist, das Natur-Defizit-Syndrom (Nature Deficit Disorder) als eines der Hauptprobleme unserer Zeit ernst zu nehmen und mit naturpädagogischen Angeboten aktiv gegen zu steuern.