Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer Dr. Fabienne Hübener

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Die Mü-lis schreiben übrigens seit letztem Jahr regelmäßig für die Münchner Abendzeitung und freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit der AZ-Redaktion. Hier mal ein Beispiel.

Fabienne Hübener hat gerade Werner Stingls Buch rezensiert und auch gleich ein Hostel eröffnet. Hier lang.

 

Birgit Matejka arbeitete gerade gemeinsam mit einer Kollegin an dem Aufbau eines Blogs. Inzwischen steht das Layout und einige Texte sind auch bereits geschrieben und es sind die ersten Kooperationen auf den Weg gebracht. Außerdem recherchiert sie gerade zum Thema Sooperfood und Palliativmedizin. Letzte Woche war sie auf Dienstreise in Bad Kissingen, dort ist das Foto einer Zapfanlage zu sehen. Natürlich hat sie das Heilwasser auch mal selbst probiert und war froh, dass sie pumperlgesund ist und deshalb so etwas nicht regelmäßig trinken muss.

Laut einer am 16. Juli 2018 in der Münchener Abendzeitung veröffentlichten aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov sollen 64 Prozent der befragten Bundesbürger in Trump eine größere Gefahr für den Weltfrieden gesehen haben als in Putin. Nur 16 Prozent fürchteten sich eher vor dem. Werner Stingl würde sich von den deutschen Politikern ähnliche Einsichten wünschen und dass sie mit etwas Rückgrat sogar Konsequenzen daraus ziehen; selbst auch auf die Gefahr hin, bei Trump und anderen deckbemäntelten Rammböcken US-amerikanischer Eliteninteressen in Ungnade zu fallen. Auch wundert sich Stingl schon lange, warum unsere Leitmedien von Bild bis Zeit so leidenschaftlich den Konflikt mit Russland schüren und gegen Deeskalation anschreiben. Er empfiehlt in diesem Zusammenhang einen Ausflug nach hier.  Bevor man dort das Ganze als tumbe Verschwörungstheorie oder Alterssenilität abtut, sollte man sich doch erst mal die Vita eines Albrecht Müllers zu Gemüte führen.

Ralf Schlenger sinniert aktuell über die Sinnhaftigkeit von Leitlinien im Allgemeinen und der zum Kreuzschmerz im Besonderen. Je nach konsultiertem Expertenkreis ist sie die reine Lehre oder schlicht „die Pest“. Evidenz- oder Eminenzbasiert, das ist auch die Frage bei Empfehlungen zu ADHS. Das Glaubensthema hat RS gerade für die Deutscher Apotheker Zeitung abgearbeitet - buchstäblich -, nachdem ADHS aus Anlass einer Pressemitteilung der GEK in aller Munde war. Ohne verdaut zu werden. - Nun  erfreut sich der Autor an einem relativ komplikationsarmen Sujet wie Schnupfen beim Kleinkind. Zumal hier eigene Beobachtungen eingebracht werden können.

Ina Schicker widmet sich neben dem geschriebenen zunehmend auch der Kunst des gesprochenen Wortes. In ihren Kursen und Führungen über Heilpflanzen und Wildkräuter genießt sie den unmittelbaren Kontakt zu Menschen diesseits des Bildschirms und widmet sich mit Begeisterung der empirischen Erfahrungsmedizin am eigenen Leib. Das Experiment des heutigen Tages heißt "Wildsalat aus Rainkohl, Taubenkropf-Leimkraut, Giersch und zarten Blättchen der Bonsai-Ulme". Wer bezweifelt, dass dies praktisch gelebte Präventionsmedizin ist, dem sei die Lektüre der New York Times Sunday Review empfohlen...

Im Nachklang zum Kongress „Heilkraft der Alpen“ befasst sie sich intensiv mit der Bedeutung traditionellen europäischen Heilwissens für unsere Zeit und für eine moderne präventionsorientierte Ganzheitsmedizin. Tief beeindruckt ist sie von der Tatsache, dass Alpenbewohner möglicherweise schon lange vor den Chinesen das Prinzip der Akupunktur und Reflexzonentherapie kannten und angewandt haben, schon seit jeher zur Gesundheitspflege in Backöfen oder in Brechlbädern zur Flachsherstellung saunierten und über ein enormes Wissen nicht nur zu Heil- und essbaren Wildkräutern, sondern auch über antibiotisch wirksame Insekten oder heilkräftige Pilze verfügten. Angesichts der Tatsache, dass der Bewegungsradius von Kindern seit den 70er Jahren um 90% geschrumpft ist und inzwischen mehr Kinder sich dabei verletzen, weil sie aus dem Bett anstatt von einem Baum fallen, sieht sich Ina Schicker darin bestätigt, dass es dringend geboten ist, das Natur-Defizit-Syndrom (Nature Deficit Disorder) als eines der Hauptprobleme unserer Zeit ernst zu nehmen und mit naturpädagogischen Angeboten aktiv gegen zu steuern.