Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer Dr. Fabienne Hübener

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Die Mü-lis schreiben übrigens seit letztem Jahr regelmäßig für die Münchner Abendzeitung und freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit der AZ-Redaktion. Hier mal ein Beispiel.

Seit Herbst 2018 bietet das Multimedia-Team der Münchner Medizinjournalisten die Erstellung von Videos im Bereich Medizin, Wissenschaft und Forschung an. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Hier ein Beispiel (in der Klinik) und noch ein Beispiel (auf der Messe).

Fabienne Hübener hat übrigens einen Podcast zum Thema Hirnforschung. Bitte hier lang: http://neurific.com/

 

Birgit Matejka hat neben vielen anderen Themen auch mal wieder eines auf dem Tisch liegen, das in den Bereich Zahnmedizin fällt, aber wie so oft in der Mediizin auch andere Fachdisziplinen berührt, nämlich das Zähnknirschen. Wenn sie zwischen all der Arbeit mal Zeit findet, bearbeiet sie die Fotos von ihrem letzten Urlaub (siehe oben) oder befasst sich mit Dingen wie Ton, Bildschnitt, Video-Equipment.

Von seiner jüngeren Tochter darauf aufmerksam gemacht, fand Werner Stingl bei Google die Bestätigung: Fahrradfahrten zum Nordkap sind in. Stingl hat das – hin und zurück - bereits 1977 gemacht. Hätte er damals oder zwischenzeitlich ein Buch darüber geschrieben, wäre er vielleicht Trendsetter geworden und hätte sein Leben nicht als Medizinjournalist fristen müssen. Zumindest zwölf kurze Geschichten zu seiner lange zurück liegenden Tour hat er allerdings zu Papier gebracht. Nachzulesen auf seinem Blog, Kategorie „Nordkapgeschichten".

Ralf Schlenger sinniert aktuell über die Sinnhaftigkeit von Leitlinien im Allgemeinen und der zum Kreuzschmerz im Besonderen. Je nach konsultiertem Expertenkreis ist sie die reine Lehre oder schlicht „die Pest“. Evidenz- oder Eminenzbasiert, das ist auch die Frage bei Empfehlungen zu ADHS. Das Glaubensthema hat RS gerade für die Deutscher Apotheker Zeitung abgearbeitet - buchstäblich -, nachdem ADHS aus Anlass einer Pressemitteilung der GEK in aller Munde war. Ohne verdaut zu werden. - Nun  erfreut sich der Autor an einem relativ komplikationsarmen Sujet wie Schnupfen beim Kleinkind. Zumal hier eigene Beobachtungen eingebracht werden können.

Ina Schicker widmet sich neben dem geschriebenen zunehmend auch der Kunst des gesprochenen Wortes. In ihren Kursen und Führungen über Heilpflanzen und Wildkräuter genießt sie den unmittelbaren Kontakt zu Menschen diesseits des Bildschirms und widmet sich mit Begeisterung der empirischen Erfahrungsmedizin am eigenen Leib. Das Experiment des heutigen Tages heißt "Wildsalat aus Rainkohl, Taubenkropf-Leimkraut, Giersch und zarten Blättchen der Bonsai-Ulme". Wer bezweifelt, dass dies praktisch gelebte Präventionsmedizin ist, dem sei die Lektüre der New York Times Sunday Review empfohlen...

Im Nachklang zum Kongress „Heilkraft der Alpen“ befasst sie sich intensiv mit der Bedeutung traditionellen europäischen Heilwissens für unsere Zeit und für eine moderne präventionsorientierte Ganzheitsmedizin. Tief beeindruckt ist sie von der Tatsache, dass Alpenbewohner möglicherweise schon lange vor den Chinesen das Prinzip der Akupunktur und Reflexzonentherapie kannten und angewandt haben, schon seit jeher zur Gesundheitspflege in Backöfen oder in Brechlbädern zur Flachsherstellung saunierten und über ein enormes Wissen nicht nur zu Heil- und essbaren Wildkräutern, sondern auch über antibiotisch wirksame Insekten oder heilkräftige Pilze verfügten. Angesichts der Tatsache, dass der Bewegungsradius von Kindern seit den 70er Jahren um 90% geschrumpft ist und inzwischen mehr Kinder sich dabei verletzen, weil sie aus dem Bett anstatt von einem Baum fallen, sieht sich Ina Schicker darin bestätigt, dass es dringend geboten ist, das Natur-Defizit-Syndrom (Nature Deficit Disorder) als eines der Hauptprobleme unserer Zeit ernst zu nehmen und mit naturpädagogischen Angeboten aktiv gegen zu steuern.