Birgit Matejka Werner Stingl Ralf Schlenger Dr. Ina Schicker Dr. Ulrich Scharmer Dr. Fabienne Hübener

Ein Blick auf unsere Schreibtische und in unsere Köpfe ...

Fabienne Hübener hat natürlich "wer-soll-diesen-scheiss-lesen" gelesen, hat grad übers Gehirn und über Asthma geschrieben und hat mit Birgit über 1000 Höhenmeter erwandert, einer schöner als der andere (siehe Foto unten). Für eine Antwort auf "Wie viele lesen meinen Text und wenn ja, ist das wichtig?" ist sie gerade zu müde. Das sollte man mal bei einer Prise einem Glas Bier bequatschen. Prähistorische Geschichtenerzähler haben ihre Säbelzahntigeranekdote auch nur vor einer Handvoll Stammeskumpels vorgetragen. Das muss reichen. In dem Sinne sollten die Mü-lis vielleicht mal einen Leseabend veranstalten. (Wer wirft jetzt übrigens mal einen Blick auf die Klickzahlen von Aktuelles?) Apropos "wer soll das lesen": Hier geht´s zu meinen Tweets.

Sogar Werner Stingl kann irren. In der US-Präsidentschaftswahl zwischen Pest und Cholera hielt er Trump für das womöglich kleinere Übel. Stingl hatte damals nicht daran gedacht, psychiatrische Diagnosen in die Abwägung mit einzubeziehen. Er hofft, die Welt übersteht diesen Irrtum, dem leider nicht nur er anheim fiel.

 

Birgit Matejka findet "Aktuelles" trotzdem wichtig. Denn sie liest auch gerne die Beiträge ihrer Kollegen und kann sich so auch zwischen den Treffen und Telefonaten schnell darüber informieren, was bei denen gerade so angesagt ist. Daher fördert diese Seite auch den Austausch innerhalb unserer Gruppe.
Übrigens hat sie gerade Ihre eigene Wordpress-Website endlich fertiggestellt. Sie ist unter www.wort-klauber.de erreichbar.

Ralf Schlenger sinniert aktuell über die Sinnhaftigkeit von Leitlinien im Allgemeinen und der zum Kreuzschmerz im Besonderen. Je nach konsultiertem Expertenkreis ist sie die reine Lehre oder schlicht „die Pest“. Evidenz- oder Eminenzbasiert, das ist auch die Frage bei Empfehlungen zu ADHS. Das Glaubensthema hat RS gerade für die Deutscher Apotheker Zeitung abgearbeitet - buchstäblich -, nachdem ADHS aus Anlass einer Pressemitteilung der GEK in aller Munde war. Ohne verdaut zu werden. - Nun  erfreut sich der Autor an einem relativ komplikationsarmen Sujet wie Schnupfen beim Kleinkind. Zumal hier eigene Beobachtungen eingebracht werden können.

Ina Schicker widmet sich neben dem geschriebenen zunehmend auch der Kunst des gesprochenen Wortes. In ihren Kursen und Führungen über Heilpflanzen und Wildkräuter genießt sie den unmittelbaren Kontakt zu Menschen diesseits des Bildschirms und widmet sich mit Begeisterung der empirischen Erfahrungsmedizin am eigenen Leib. Das Experiment des heutigen Tages heißt "Wildsalat aus Rainkohl, Taubenkropf-Leimkraut, Giersch und zarten Blättchen der Bonsai-Ulme". Wer bezweifelt, dass dies praktisch gelebte Präventionsmedizin ist, dem sei die Lektüre der New York Times Sunday Review empfohlen...

Im Nachklang zum Kongress „Heilkraft der Alpen“ befasst sie sich intensiv mit der Bedeutung traditionellen europäischen Heilwissens für unsere Zeit und für eine moderne präventionsorientierte Ganzheitsmedizin. Tief beeindruckt ist sie von der Tatsache, dass Alpenbewohner möglicherweise schon lange vor den Chinesen das Prinzip der Akupunktur und Reflexzonentherapie kannten und angewandt haben, schon seit jeher zur Gesundheitspflege in Backöfen oder in Brechlbädern zur Flachsherstellung saunierten und über ein enormes Wissen nicht nur zu Heil- und essbaren Wildkräutern, sondern auch über antibiotisch wirksame Insekten oder heilkräftige Pilze verfügten. Angesichts der Tatsache, dass der Bewegungsradius von Kindern seit den 70er Jahren um 90% geschrumpft ist und inzwischen mehr Kinder sich dabei verletzen, weil sie aus dem Bett anstatt von einem Baum fallen, sieht sich Ina Schicker darin bestätigt, dass es dringend geboten ist, das Natur-Defizit-Syndrom (Nature Deficit Disorder) als eines der Hauptprobleme unserer Zeit ernst zu nehmen und mit naturpädagogischen Angeboten aktiv gegen zu steuern.